10.12.2019

NAF organisiert sich im Energieeffizienznetzwerk

Lichtenfels: Unternehmen wollen Energie sparen

 

Energie noch sinnvoller einsetzen: Dieser Gedanke bewegt Firmen aller Branchen und Größen. Unter dem Motto „Franken vernetzt sich II“ haben nun insgesamt 20 Unternehmen ihre Zusammenarbeit in einem Energieeffizienz-Netzwerk aufgenommen. Die im auf drei Jahre angelegten Netzwerk organisierten Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, Einsparpotenziale in der betrieblichen Praxis zu heben und das Energie-Know-how der Teilnehmer gemeinsam weiter auszubauen.

Zum Start und ersten Arbeitstreffen hatte die Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH (Hofmann – Ihr Impulsgeber) nach Lichtenfels eingeladen. „Wir haben alle Aspekte einer nachhaltigen Produktion fest im Blick und legen bei unseren Innovationen größten Wert auf ressourcen- und klimaschonende Verfahren“, so Geschäftsführer Stefan Hofmann. „Unsere Maßnahmen für den Umweltschutz sind in der Branche anerkannt. Im Energieeffizienz-Netzwerk wollen wir uns neue Impulse holen und die Praxis in anderen Betrieben kennenlernen“, sagte Hofmann weiter.

 

Konkrete Einsparung im betrieblichen Alltag

 

Im Mittelpunkt dieser Netzwerke steht die konkrete Einsparung von Energie vor Ort und im betrieblichen Alltag. Einer oft abstrakt geführten Klimadebatte setzen die Unternehmen nun ganz konkrete Maßnahmen entgegen, mit denen sie in ihrer Produktion Strom, Wärme, Kälte oder Druckluft optimal einsetzen. Beispiele dafür sind neue Beleuchtungskonzepte, Klimatisierung, Motoren- und Pumpenmodernisierung bis hin zu einfachen Verhaltensänderungen. Das Thema Energieeffizienz wird für immer mehr Firmen zu einem Wettbewerbsfaktor und rückt stärker in das Bewusstsein ihrer Kunden.

Ziel ist es, dass die Betriebe dank regelmäßiger Netzwerktreffen eine dauerhafte Steigerung der Energieeffizienz und damit eine spürbare Senkung der Energiekosten erreichen. „Die Netzwerke eignen sich ganz hervorragend, um dauerhafte Verbesserungen zu bewirken“, sagt Jörg Meier vom Energieversorger Eon, der sich als Moderator um die Abläufe im neu gegründeten Netzwerk in Franken kümmert. „Durch den Austausch mit Gleichgesinnten ergeben sich immer wieder neue Ideen, Impulse und Anregungen, die in vielen Fällen in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden“, erläutert der Netzwerk-Experte.

 

Jährlicher Fortschritt wird dokumentiert

 

Das Netzwerk wird von der Eon Energie Deutschland getragen Die beiden weiteren Konzerngesellschaften Bayernwerk Natur und Eon Business Solutions bringen zusätzliche Expertise ein. Für die energietechnische Beratung ist die Münchner Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH (FfE) mit an Bord. Die FfE analysiert in den Betrieben vor Ort den Status quo, formuliert gemeinsam mit den Unternehmen die gewünschten Effizienzverbesserungen und dokumentiert den jährlichen Fortschritt. (red)

Quelle: Obermain-Tagblatt, 13. November 2019